Dürfen Golden Retriever Erdnussbutter essen?

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Niedlicher Golden Retriever

Erdnussbutter ist ein beliebter Snack, den Hundebesitzer ihren Lieblingen geben. Sie schmeckt und Hunde lieben sie! Es ist wie ein Nachtisch für Ihren Hund, aber verträgt Ihr Hund sie auch?

Dürfen Golden Retriever Erdnussbutter essen? Ihr Hund kann gerne ab und zu Erdnussbutter essen, solange kein Xylit darin ist! Xylit – ein Zuckerersatzstoff – ist heute in vielen Lebensmitteln, aber für Hunde ist es giftig. Lesen Sie sich aufmerksam die Zutatenliste auf dem Glas durch, bevor Sie Ihrem Hund davon etwas geben.

Obwohl Erdnussbutter ein beliebtes Hunde-Leckerli ist müssen Sie dennoch ein paar Punkte beachten. Nur so ist es für Ihren Vierbeiner ungefährlich, den Snack zu genießen. Lesen Sie die folgenden Hinweise und Tipps, damit Sie die richtige Erdnussbutter für Ihren Hund kaufen.

Welche Erdnussbutter ist ungefährlich für meinen Hund? Und welche nicht?

Einige Marken von Erdnussbutter enthalten Xylit, auch Xylitol genannt. Xylit ist für Hunde absolut giftig, auch schon in kleinen Mengen! Wenn Sie aber ein Produkt ohne diesen Zuckerersatzstoff wählen, kann Ihr Hund ab und zu einen Teelöffel davon genießen. Meistens haben Bio-Produkte diesen Zusatzstoff nicht.

Um sicher zu gehen, dass Ihre Erdnussbutter kein Xylit 
bzw. Xylitol beinhaltet, lesen Sie sich die Zutatenliste 
auf der Verpackung genau durch. 

Was ist Xylit (Xylitol)?

Xylit ist ein Zuckerersatzstoff, der in sehr vielen Lebensmitteln enthalten ist. Unter anderem Menschen mit Diabetes wird empfohlen, diesen Zuckerersatz zu nutzen. Außerdem ist Xylit (auch Birkenzucker genannt) laut Studien gut für menschliche Zähne. Obwohl es für Menschen hilfreich sein kann, für Ihren Hund ist es absolut giftig.

Lesen Sie mehr über Xylit-Vergiftungen bei Hunden auf der Seite des Gesundheitszentrum für Kleintiere. Beim Hund führt Xylit zu einer massiven Ausschüttung an Insulin. Nach dem Fressen tritt eine lebensbedrohliche Unterzuckerung nach 10-60 Minuten auf.

Welche Art von Erdnussbutter soll ich meinem Hund geben? Crunchy oder Creamy?

Die sichere Variante ist Creamy Erdnussbutter. Auch wenn Sie vielleicht die Crunchy-Variante lieber mögen, so wie ich. Ich liebe es, auf die kleinen Stückchen zu beißen. Aber genau diese Stückchen können auf der Zunge oder im Hals Ihres Hundes hängen bleiben. Deshalb ist Crunchy-Erdnussbutter nicht zu empfehlen. Wählen Sie lieber die Creamy Variante für Ihren Hund.

Bio-Produkt und kein Bio-Produkt?

Bio-Produkte haben in der Regel weniger Zusatzstoffe und sind daher sicherlich nicht schädlich für Ihren Hund. Außerdem enthalten Bio-Produkte oft weniger Salz. Aber es muss kein Bio-Produkt sein. Denken Sie daran, ein Erdnussbutter-Snack sollte immer ein Leckerli sein. Ihr Hund sollte es nicht jeden Tag essen, sondern ab und zu als Belohnung oder Nachtisch. Dann sollten auch Nicht-Bio-Produkte kein Problem sein.

Löffel mit Erdnussbutter

Wie kann ich meinem Hund Erdnussbutter geben?

Es gibt alle möglichen Arten, die Leckerei Ihrem Hund zu geben.

Mit den Fingern

Manche machen das mit den Fingern, aber erstens klebt Erdnussbutter ziemlich und zweitens sind manche Hunde dann versucht, in den Finger zu beißen. Wenn Ihr Hund gesittet die Erdnussbutter von Ihren Fingern schleckt, dann können Sie das gefahrlos tun.

Mit dem Löffel

Löffeln Sie eine kleine Menge Erdnussbutter aus dem Glas und halten Sie sie einfach Ihrem Hund hin. So klebt nichts an Ihren Fingern und in der Regel fällt auch nichts so schnell auf den Boden. Sie wollen ja anschließend nicht gleich Ihre Küche wischen.

Mit Medikamenten

Wenn Ihr Hund aus gesundheitlichen Gründen Tabletten oder flüssige Medizin nehmen muss, ist ein Klecks Erdnussbutter eine wahre Hilfe. Drücken Sie die Tablette in den Klecks und umschließen Sie die Tablette. So kann Ihr Hund die Medizin nicht von der Erdnussbutter trennen. Außerdem wird sich Ihr Hund über das Leckerli so freuen, dass er von der (bitteren) Medizin abgelenkt wird.

Mit einem Kong oder PetPäl

Die populärste Art und Weise ist sicherlich, die Erdnussbutter in die Löcher eines Kongs zu drücken.

Bei einem Kong wie z.B. dem z.B. dem Kong Extreme aus Naturkautschuk* oder dem PetPäl* drücken Sie die Erdnussbutter in die Öffnungen und Ihr Hund ist minutenlang oder sogar stundenlang damit beschäftigt. Beim PetPäl* werden dabei sogar die Zähne gepflegt. Spiel, Spaß und Spannung sozusagen :-). In den Kong* können Sie zusätzlich auch noch ein paar Stücke Trockenfutter hineingeben.

Und zum Schluss noch ein leckeres Rezept mit Erdnussbutter

Cupcakes für Hunde: Erdnussbutter-Karotte

120 gr Mehl
1 Teelöffel Backpulver
25 gr Erdnussbutter
60 ml Rapsöl oder Sonnenblumenöl
120 gr geraspelte Möhren
80 gr Honig
1 Ei

120 GrammMehl
1 Teel.Backpulver
25 GrammErdnussbutter
60 mlRapsöl oder Sonnenblumenöl
120 Grammgeraspelte Möhren
80 GrammHonig
1Ei

Vermischen Sie Mehl und Backpulver und fügen Sie anschließend alle anderen Zutaten hinzu. Geben Sie den Teig in eine gefettete Cupcake-Form. Sie können Cupcakes in der normlen Größe machen. Je nach Hundegröße reicht dann ein halbes oder ein Viertel Leckleri. Es gibt auch Mini-Cupcake-Formen

Die Hunde-Cupcakes 25-30 Minuten lang bei 175 Grad Celsius backen.

Für das Icing oben drauf, vermischen Sie 150 Gramm Hüttenkäse und 150 Gramm Frischkäse. Auch hier können Sie noch etwas Erdnussbutter hinzufügen. Das Ganze mit einer Spritztülle auf die Cupcakes aufbringen.

Dekorieren können Sie das Ganze noch mit einem kleinen Hunde-Leckerli aus Fleisch oder einer kleinen Karotte.

Sie können die Cupcakes auch einfrieren. Die Cupcakes sind ein Leckerli für Hunde und sollten daher sparsam verfüttert werden.

Golden Retriever mit Welpe

Verwandte Fragen

Ist es OK, wenn ich meinem Hund jeden Tag Erdnussbutter gebe?

Mediziner raten davon ab, denn oft kann Erdnussbutter auch viel Salz enthalten. Außerdem hat sie viel Fett. Generell ist es besser, wenn Sie Erdnussbutter ohne Salz an Ihren Hund verfüttern. Erdnussbutter sollte ein besonderes Leckerli für Ihren Hund sein und bleiben.

Darf mein Hund Apfelstückchen essen?

Ja, Ihr Hund kann ab und zu ein Stück Apfel essen, wenn er es mag. Sie sollten aber auf jeden Fall die Kerne und harte Stücke vom Inneren entfernen, bevor Sie Ihrem Hund davon geben. Äpfel enthält Vitamin A und Vitamin C. Und das ist gut für Ihren Hund. Machen Sie sich allerdings darauf gefasst, dass längst nicht alle Hunde Äpfel mögen. Ein kurzes Rümpfen der Nase und der darauf folgende Rückwärtsgang sind eine häufige Reaktion auf Äpfel.

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Autorin Nina Schwarz: Nina ist mit Katzen und Hunden aufgewachsen. Die eigenen und „Urlaubshunde“. Einige Jahre hat sie auch ehrenamtlich als „Spaziergänger“ in einem Tierheim mitgeholfen. Sie liebt Tiere und freut sich, alles weiterzugeben, was sie über Hunde und Katzen gelernt hat.


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